Montag, den 13.09.21

Bin heute wieder in der 7.15 Uhr Messe. Sie ist besser besucht als eine Sonntagmesse Zuhause. Viele gehen danach ins Büro. Fr. Simon wartet schon auf mich. Nach dem Frühstück starten wir zum Coronatest ins Krankenhaus (Mater Hospital – kirchlich) Sie haben außen ein Zelt aufgebaut. In einer Stunde ist Anmeldung und … alles erledigt. Wir brauchen die gleiche Zeit auf der Straße: Stau. Es wird hier gebaut, nächstes Jahr soll alles besser sein. Dann habe ich noch in den Büros der Diözese zu tun. Wir grüßen Kardinal Njue. Er war in der selben Klassen, wie auch Bischof David Kamau. Der eine schrieb mit der Kreide, der andere mit einem Stift; Lehrer und Schüler. Nach einem schnellen Einkauf gehe ich  mit Simon essen: Ich mbuzi, er talapia beide wet. (Diesmal hab ich keinen zum übersetzen gebraucht.) Vom Restaurant aus kann ich mein Fenster im Pfarrhaus sehen. Nachmittags kann ich nochmals mit dem Manager der Caritasbank sprechen. Sie wollen eine Bankverbindung in Deutschland haben. In der Kirche, bei der Marienkapelle und in der Anbetungskapelle sind viele Beter.

(Bild: Blick auf das Pfarrhaus und die Kathedrale )

Herzlichen Gruß

Reinhard Förster

 

Samstag, den 11.09.21

Ich habe die Messe um 7.15 Uhr übernommen. Es ist Samstag: Keine 6.30 Messe und viel weniger Teilnehmer, deshalb am Altar vor dem Tabernakel (Kirchenseite). Die Büros sind zu, nur auf Baustellen wird gearbeitet.

Am frühen Nachmittag treffe ich Charles S. (Foto). Er koordiniert die Arbeit der Flüchtlinge der great lakes („Großen Seen“ – Ruanda, Burundi, Kongo, … – französischsprachig). Corona hat Änderungen nötig gemacht: Sie arbeiten dezentraler, haben ihre Zonen neu verteilt und Unterstrukturen geschaffen. Der Austausch der Leiter geht mehr mit dem Internet. Vom Lockdown waren gerade die Flüchtlinge betroffen. Sie haben meist keinen festen Arbeitsstellen. Sie bekommen Besuch von Missio, weil ihre Arbeit ausgewählt wurde und 2022 vorgestellt wird. Es ist geplant, dass er als Gast nach Deutschland kommt.

Herzlichen Gruß

Reinhard Förster

 

Montag, den 06.09.21

Mit Joseph feiern wir in der Kapelle um 6.30 Uhr die Messe in der Kapelle. Dann geht es nach Embu. Joseph gibt mir den Autoschlüssel: Ich komme recht gut mit Linksverkehr und Automatik zurecht. Wir finden den Weg zur neuen Kathedrale. Bischof Paul Kariuki bietet uns eine Tasse Tee an. Dann stellen wir ihm und einem engen Mitarbeiter Schönstatt vor. In Embu lasse ich für Joseph noch etwas ausdrucken, inzwischen besorge ich mir Geld vom ATM (Automat), in einer Bank zahle ich noch mehr auf mein Handy und überweise Unterkunft und Auto für Mittwoch und Donnerstag. Dann geht es zurück. In Kutus machen wir einen Stopp, um Reis zu kaufen. Hier und in der Nähe gibt es riesige Reisfelder. Vom Pfarrer bekommen wir einen Sack Reis. Das Priestertreffen der Schönstattpriester der Diözese war für Vormittag angesetzt. Ich bin davon ausgegangen, dass es bereits zu Ende ist. Manche Informationen laufen hier anders. So eilen wir nach Kenol. Ich kann causa Kentenich vorstellen und diskutieren. Dann geht es zurück. Am Abend rufen wir noch den Klassenkameraden von Joseph John Cardinal Njue an. Er freut sich über den Anruf und heißt mich willkommen.

 

 

Freitag, den 03.09.21

(Das Wetter hat sich geändert: In der Nacht hat es in einigen Wir feiern mit den Schwestern, die für das Zentrum verantwortlich sind, Messe und bekommen Frühstück. Es gibt einen Herzlichen Abschied. Herzliche Einladung für Deutsche zum Gitoro Conferenz Center! (Sie haben 20 Zimmer mit Nasszelle.) Grüße aus der Schule St. Mary Immaculate Day & Boarding Primary School, Gatimbi (Equator) an alle Schüler und Lehrer bei mir Zuhause. Hier gehen mehr als 800 Schüler von Kindergarten bis 8. Klasse zur Schule. Ich kenne die Schule schon als sie nur zwei Klassenzimmer hatte.

Dann geht es über den Äquator in den Süden nach Murang’a. Fr Simon besucht seine Schwester, bei der seine 92 jährige Mutter lebt. Sie erinnert sich noch an meinem Besuch bei Ihr Zuhause. Sie hat Schwierigkeiten mit den Augen, ist ganz klar im Verstand.

In Sabasaba bin ich jetzt einige Tage mit Joseph Kariuki. Wir haben uns über die Botschaft Schönstatts ausgetauscht. Ich suche auch Punkte zur Predigt morgen.

Bei den Nachrichten sehe ich, dass mit Lufthansa weitere Impfstoffe hier angekommen sind. Die Impfaktion geht weiter in allen staatlichen Krankenhäusern (kostenlos).

 

Bild 2 – Das häufigste Verkehrsschild auf den Straßen hier, wenn es nicht umgefahren wurde oder vergessen aufzustellen.

Herzlichen Gruß

Reinhard

                       

Donnerstag, den 02.09.21

Wir genießen in Meru noch eine Tasse Kaffee und Starten zu Fr. Jason. Kurz nach Sonnenaufgang brechen wir auf. Er hat keine Vertretung für die 7 Uhr Messe bekommen. Ich bin der erste Muzungo (Weißer) der dort Messe feiert. – Die Kirche wurde erst im Juni offiziell eingeweiht. Dann gibt es noch ein Frühstück. Dann geht es weiter nach Isolo (Tankstopp) und zum Buffalo Spring Reserve. Die Strecke geht eigentlich nur bergab (bis auf 860 – 1000 Meter). Wir müssen eine ganze Zeit suchen, dann finden wir sehr viele Tiere: Von Elefanten bis Dick Dick, auch Krokodile finden wir. Glück gehabt die Löwen haben uns nicht gesehen – wir sie auch nicht. Dann besuchen wir zwei Loges und es geht zurück. In der Pfarrei ist noch Mittagessen für und bereit. Von dort sind wir in 40 Minuten wieder am Stadtrand von Meru. Heute war es windig und heiß, trocken und staubig. Hier im Gitoro Center kühlt es nachts ab: Kalter Wind vom Wald.

                     

Mittwoch, den 01.09.21

Heute ist Schönstatt-Priestertreffen kurz vor Meru. Es wieder über den Äquator. Es sind 8 Priester aus der Diözese da, Fr. Simon ist Gast aus Murang’a und ein Deutscher. Zwei haben einen Termin beim Bischof und verabschieden sich gleich. Andere sind entschuldigt. Wir starten kurz nach 10.30 in der Kirche: Der Pfarrer hat einen Tisch und Stühle für uns bereit gestellt. Ich habe mich mit mit einer schriftlichen Zusammenfassung vorbereitet. Ich informiere über causa Kentenich und rege zu Konsequnzen an. Fr Simon erzählt etwas aus der Diözese Murang’a. Nach einem Gebet gibt es Mittagessen. Einige können noch etwas zusammensitzen. Mit Fr. Simon geht es durch Meru. Wir übernachten im Gitoro Conferenz Center der Diözese. Auf dem Weg machen wir noch Einkäufe. Die Schwestern versorgen und umfassend. Morgen geht es in den „Busch“.

Wer ist fortschrittlicher? Hier kann man bei der Kollekte sein Handy zücken und die Kollekte überweisen. Der Pfarrer bekommt, dann ein Mitteilung aufs Handy.

 

Wenn morgen nichts kommt, bin ich dem Löwen vielleicht zu nahe gekommen.

Herzlichen Gruß

Reinhard Förster